Laub...

       

Als ich heute aus der Schule kam, habe ich mich schon darauf gefreut den Laub unter meinen Füßen rascheln zu hören oder die Bäume im Wind tanzen zu sehen, doch meine Vorfreude hielt sich plötzlich ziehmlich in Grenzen, denn als ich sah ,dass der schöne Herbstwald grau und düster vor mir lag, hatte ich schon keine Lust mehr.Denn ich hatte das Gefühl, dass alle zu kämpfen scheinen.Der Baum hatte Mühe seine Krone aufrecht zu halten und die Sonne versuchte vergebens durch die dichte Wolkendecke zu dringen. Ein paar hundert Meter weiter entdeckte ich plötzlich unter einer massiven Tanne eine kleine Blume, sie war so schön und niedlich. Doch die Tanne versperrte den Blick auf sie. Dieser Anblick war ziemlich komisch , denn ich erinnerte mich an eine Zeit in der ich auch so klein und hilflos unter den großen und angesehenden Leuten unterging.Erst als diese Leute weg waren und ich auf mich alleine gestellt war, kam ich so richtig zu Geltung.Ich würde es schade finden wenn die Blume ihr restliches Dasein so verbringt, denn ich muss sagen sie ist ziehmlich zeh. Sie überlebt die niedrigen Temperaturen und den alltäglichen Herbstwind...wenn man dieses Prinzip nur auch in unserer Gesellschaft anweden könnten ...wäre es dann einfacher? Würde man dann auch die unscheinbaren wahrnehmen. Ich bezweifle es, denn es ist leider so weit fortgeschritten und es gibt meist kein zurück. Den einzigen Ausweg gibt es nur dann wenn man über seinen eigenen Schatten springt und der Welt zeigt,Hey hier bin ICH , seht mich an ...Auf ins Getümmel!!

8.11.06 15:07

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